SCHÜLER-SPIELPLATZPATEN: „ES MACHT SPASS UND FÜHLT SICH GUT AN“

Tom, Jan, Hana, Isabel, Leon, Maja, Julia und Erwin aus Mettmann sind zwischen 9 und 10 Jahre alt und besuchen die 4. Klasse der Grundschule Herrenhauser Straße in Mettmann. In diesem Schuljahr engagieren sie sich gemeinsam als Spielplatzpaten. Das macht ihnen Spaß, auch wenn es nicht immer einfach ist. Lest selbst!

Spielplatzpaten_Hoch

Hoch motiviert gehen die Schüler-Spielplatzpaten ans Werk, Foto: Nicola Hengst-Gohlke

Darum sind wir Spielplatzpaten:

„Weil es schön ist, sich mit den anderen in der kleinen Gruppe zu treffen.“

spielplatz-spielplatz-oderstrasse-in-mettmannDer Spielplatz Oderstraße in Mettmann liegt direkt unterhalb des Schulhofes der angrenzenden Grundschule und ist durch einen Zaun mit abschließbarem Tor vom Schulgelände getrennt. Während des Schuljahres wird der Spielplatz von acht Schüler-Spielplatzpaten aus den 4. Klassen betreut. Wir hatten bereits im Blog von diesem Projekt berichtet.

Warum sich die aktuellen Spielplatzpaten für ihren Spielplatz engagieren, dafür gibt es, aus Sicht der Kinder, viele unterschiedliche Gründe: „Weil es schön ist, sich mit den anderen in der kleinen Gruppe zu treffen.“, „Weil ich gerne mit den anderen zusammenarbeite.“, „Weil es sich bei der Vorstellung toll angehört hat und weil es Spaß macht.“, „Weil ich wissen will, wie sich die Kinder auf dem Schulhof benehmen.“, „Weil es mir Spaß macht und weil ich es ausprobieren wollte.“, „Weil es mir Spaß macht, Verantwortung zu übernehmen.“ Weiterlesen

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SICHERHEIT IM INDOORSPIELPLATZ: MEHR ALS EINE FRAGE DER EHRE

Fehlende Absperrungen, ungesicherte Steckdosen, versteckte Abzocke, verdreckte Böden, unfreundliches Personal… Das ist nicht die Regel, aber solche Indoor-Anlagen gibt es. Leider! Deshalb führte der Verband der Hallen- und Indoorspielplätze (VDH) bereits vor zwei Jahren den Ehrenkodex für Indoorspielplatz-Betreiber ein. Wir haben im Blog berichtet. Nun fragen wir Ulrich Hähnel, Pressesprecher des VDH: Was ist daraus geworden?

Im rabatzz, dem größten Indoorspielplatz von Hamburg, können die Kinder sicher spielen. Foto: rabatzz

Das rabatzz – Hamburgs größter Indoorspielplatz – ist mit VDH-Sicherheitssiegel ausgestattet. Foto: rabatzz

Herr Hähnel, seit 2014 müssen sich Ihre Verbands-Mitglieder auf den so genannten Ehrenkodex verpflichten. Was genau heißt das für die Betreiber und für die Verbraucher?

vdh-ehrenkodexHähnel: Konkret heißt das: Unsere Mitglieder verpflichten durch die Bindung an den Ehrenkodex zu jährlichen Sicherheitsprüfungen, zur Einhaltung von Hygienestandards, zu einem fairen Wettbewerb und dazu, den Besuchern eine abwechslungsreiche und kindgerechte Umgebung zur Verfügung zu stellen. Im Gegenzug dazu
erhalten die Betreiber von uns ein Sicherheitssiegel, das im jeweiligen Indoorspielplatz aushängt, und den Verbraucher darüber informiert, nach welchen Kriterien der Indoorspielplatz geprüft wurde und wann der letzte Sicherheits-Check stattgefunden hat. Diese Plakette verliert nach einem Jahr ihre Gültigkeit und muss wieder erneuert werden.  Weiterlesen

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EIN SPIELTURM IM EIGENEN GARTEN?

Von Zeit zu Zeit werden wir nach Tipps zu Spielgeräten für den privaten Gebrauch im heimischen Garten gefragt oder gar nach Kaufempfehlungen. Letzteres haben wir nicht parat. Aber hier sind ein paar Punkte, die ihr bedenken solltet, wenn ihr vorhabt, im eigenen Garten einen Spielturm aufzustellen.

Ein Spielturm im eigenen Garten. Ullrich Torloxten / pixelio.de

Ein Spielturm im eigenen Garten. Ullrich Torloxten / pixelio.de

Wie heißt es so schön: Kurze Füße, kurze Wege. Deshalb sind gerade für Familien mit kleinen Kindern naheliegende Spielplätze wichtig, die mit Spielgeräten für Kleinkinder ausgestattet sind. Doch nicht jeder hat einen solchen Spielplatz direkt vor der Haustür. Deshalb ist der Wunsch mancher Eltern, sich einen Spielturm mit Rutsche in den eigenen Garten zu stellen, durchaus nachvollziehbar. Weiterlesen

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„ICH KOMM SO LANGE, BIS SIE DEN FERTIG GEMACHT HABEN.“

Werner Beermann aus Hagen-Haspe ist 78 Jahre alt, dreifacher Opa und war früher Elektriker bei der VARTA. Seit gut 20 Jahren ist er Rentner und seit 11 Jahren Spielplatzpate. Ausgestattet mit einer großen Portion Humor und einer gewissen Hartnäckigkeit, kümmert er sich als Spielplatzpate gleich um zwei Spiel- und Bolzplätze in seiner Nähe.

Werner Beermann ist seit 11 Jahren Spielplatzpate in Hagen-Haspe

Werner Beermann ist seit 11 Jahren Spielplatzpate in Hagen-Haspe, Foto: Schilling

Darum bin ich Spielplatz-Pate:

„Mensch, du hast immer so ’ne große Klappe!“

bolzplatz-gabelsberger-str-hagen-haspeIch hab mich damals bei einem unserer Bezirksvertreter des öfteren über den schlechten Zustand des Bolzplatzes in meiner Nähe beschwert und gefordert, dass sich mal mehr darum gekümmert werden müsste, der sei immer so dreckig. Und da meinte dieser Bezirksvertreter, den ich auch persönlich kannte, zu mir: „Mensch, du hast immer so ’ne große Klappe! Kümmere du dich doch mal selbst darum.“ Weiterlesen

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PLAYTOGETHER – EIN SOZIALER INDOOR-SPIELPLATZ

In Leipzig wird derzeit an einem ganz besonderen Indoor-Spielplatz-Konzept gefeilt. Wenn alles nach Plan verläuft, soll bereits Anfang 2017 der soziale Indoor-Spielplatz „PlayTogether“ speziell für Kinder aus einkommensschwachen Familien und Flüchtlingskinder seine Pforten öffnen. Klingt spannend. Wir haben nachgefragt.

PlayTogether

In Leipzig startet Anfang 2017 das PlayTogether – ein sozialer Indoor-Spielplatz. Screen: PlayTogether

Bernadette Freier, Sie sind beim gemeinnützigen Verein „Pavillon der Hoffnung in Leipzig e.V.“ verantwortlich für das Projekt „PlayTogether“. Warum, denken Sie, braucht es einen sozialen Indoor-Spielplatz in Leipzig?

Bernadette Freier: In Leipzig gibt es viele Kinder in Familien mit SGB-II-Bezug, die sich den Eintritt in eine kommerzielle Spielewelt nur ganz selten leisten können. Gleichzeitig gibt es viele Flüchtlingsfamilien mit wenig Geld und fehlenden Sozialkontakten. Besonders Kindern aus diesen Familien möchten wir im PlayTogether unbeschwertes Spiel ermöglichen und gleichzeitig zur Verständigung zwischen den Kulturen beitragen. 

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