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Schlagwort: Bespielbare Stadt

KUNSTWERK ODER KLETTERGERÄT?

Ich habe kürzlich im Blog vom Meorenuma Park in Japan geschwärmt – ein Park voller interessanter Skulpturen zum Beklettern und Bespielen. Eine Leserin kannte eine ähnliche Spielskulptur, die bereits seit über 30 Jahren am Ufer des Wolfsburger Schillerteichs steht. Das wollte ich genauer wissen…

 

Sanierte Spielskulptur am Schillerteich in Wolfsburg nach Wiedereröffnung 2010. Die ursprüngliche Farbgebung aus den 70er Jahren wurde wieder aufgegriffen.
Diese außergewöhnliche Spielskulptur steht seit 30 Jahren am Schillerteich in Wolfsburg. Foto: Stadt Wolfsburg
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Teil 2: WIE SIEHT DER 2D SPIELPATZ AUS?

Jana Stenzel und Jonathan Sehlinger, Kommunikationsdesign-Studenten der Fachhochschule Düsseldorf, haben im Rahmen ihrer Bachelorarbeit ein Konzept für einen 2D Spielplatz entwickelt. Im Teil 1: FLINGERN WIRD BUNT – KREIDEZEIT haben sie uns erzählt, wie sie auf die Idee für ihr Projekt kamen. Heute erfahren wir, was ein 2D Spielplatz überhaupt ist…

 

Wie ging es weiter, nachdem die 10.000 Stück Kreide vermalt waren?

Stenzel und Sehlinger: Spätestens nach dieser Aktion war uns der Ort mit all seinen Eigenheiten ans Herz gewachsen. Wir haben deshalb überlegt, wie wir den Platz  nachhaltig aufwerten und bespielbar machen konnten. Genau diesen Wunsch äußerten ja auch die Kinder und Eltern nach unserem erfolgreichen „Kreidezeit“ Projekt.

Um einen eigenen Ort der Identifikation, außerhalb von gesellschaftsspezifischen Grenzen zu schaffen, haben wir zunächst mal einen eigenen Stadtteil erfunden. Flingern-Nord und Flingern-Süd gibt es schon, weshalb wir aufgrund der geografischen Lage den neuen und jüngsten Stadtteil „flingern mitte” tauften. Dieser erhält sogar Ortseingangs- und Ortsausgangsschilder. Damit ist „flingern mitte“ genau der richtige „Ort“ für unseren 2D Spielplatz.

„flingern mitte“ erhält eigene Ortsschilder, Quelle: Stenzel

 

Wie können wir uns den 2D Spielplatz vorstellen?

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Teil 1: FLINGERN WIRD BUNT – KREIDEZEIT

Jana Stenzel und Jonathan Sehlinger, beide studieren Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Düsseldorf, haben im Rahmen ihrer Bachelorarbeit ein Konzept für einen 2D Spielplatz entwickelt. Im Moment sind sie dabei, das Projekt umzusetzen – in der Wetterstraße im Düsseldorfer Stadtteil Flingern werden die ersten Pflastersteine bunt bemalt. Doch am Anfang gab’s ganz viel gesponserte Kreide

 

Wie kamen Sie auf die Idee in Flingern einen 2D Spielplatz zu konzipieren?

Stenzel und Sehlinger: Alles begann damit, dass wir bemerkten, dass in unserem nahen Umfeld in Düsseldorf-Flingern eine Spielstraße (Wetterstraße) existiert, die selten von Kindern, dafür häufiger von Alkoholikern belagert wird. Diese Spielstraße bietet zwar Potenzial und Möglichkeiten, aber kaum Ressourcen um einen gemütlichen Aufenthalt zu gewähren oder zum Innehalten einzuladen.

Wetterstraße in Düsseldorf-Flingern, Foto: Stenzel
Ein Kommentar

GEMEINSAM SPIELEN – ÜBERALL

Am Pfingsmontag, den 28. Mai 2012, findet der Weltspieltag bereits zum fünften Mal statt. Dieses Jahr unter dem Motto: „Gemeinsam spielen“. Mit bundesweiten Spielaktionen soll das „Recht auf Spiel“ gestärkt und spielende Kinder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden.

 

Überall lässt sich gemeinsam spielen

Kinder spielen natürlich nicht nur am Weltspieltag und nicht nur auf Spielplätzen. Kinder spielen „jederzeit, mit allem und überall“. So hat es Günter Beltzig in unserem Interview „Der Spielplatz ist ein Luxusartikel“  formuliert. Welche eigenen „Spielorte“ sich Kinder suchen, beobachtete Dr. Darijana Hahn-Lotzing, Kulturwissenschaftlerin aus Hamburg,  und stellte uns Fotos von diesen „Spielorten“ zur Verfügung. Vielen Dank!

Dr. Darijana Hahn-Lotzing hat zum Thema Spielplätze ihre Doktorarbeit geschrieben: „Spuren im Sand – oder: Der Kinderspielplatz als Indikator der Gesellschaft.“
Als Gastautorin publizierte sie diese zwei spannenden Artikel in unserem Blog: Wie erleben Eltern ihren Spielplatzbesuch? und Der Spielplatz als Bühne.


Viel Spaß beim Entdecken der „Spielorte“!
Vielleicht werden ja auch Erinnerungen an deine eigene Kindheit wach?

Hangeln am Fahrradständer, Foto: Hahn-Lotzing
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