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Spielplatztreff | BLOG Beiträge

20 JAHRE RECHT AUF SPIEL

„Kinder haben das Recht auf Ruhe und Freizeit, auf Spiel und altersgemäße aktive Erholung sowie auf freie Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben.“

UNICEF Aktion - 20 Jahre KinderrechteSo steht es seit 20 Jahren in Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention (PDF-Datei). Diese umfasst neben dem Recht auf Spiel weitere Kinderrechte aus sozialen, bürgerlichen, politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Bereichen.

Kinderrechte ins Grundgesetz
Leider gestaltet sich die Umsetzung der damals vereinbarten Kinderrechte nach wie vor schwierig. Denn die Kinderrechts-konvention hat eben keinen Gesetzesstatus, sondern ist eher als Vereinbarung zu verstehen, zu deren Einhaltung sich alle unterzeichnenden Nationen verpflichtet haben. In Deutschland wird seitens der Kinderlobby deshalb schon seit Jahren dafür gekämpft, die Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern, um diesen dadurch mehr Gewicht zu verleihen.

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TEIL IV: SPIELPLÄTZE BRAUCHEN INNOVATION

In Teil I und II unserer BLOG-Serie ging es um die Sicherheit auf Spielplätzen und um den perfekten Spielplatz. Teil III hat sich mit altersgerechten Spielplätzen beschäftigt. Heute, im letzten Teil unserer BLOG-Serie, steht die Innovation auf deutschen Spielplätzen im Mittelpunkt. uch dieses Mal hat sich Uwe Lersch, Spielflächenplaner beim dänischen Spielgeräteentwickler und –produzenten Kompan, Zeit genommen, unsere Fragen zu beantworten.

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DEUTSCHLANDS ERSTE „BESPIELBARE STADT“

Griesheim, die südhessische Stadt mit ihren 26.000 Einwohnern, darf sich seit Anfang September 2009 „erste bespielbare Stadt Deutschlands“ nennen.

Die Stadt setzte sich gegen 119 Bewerber durch und gewann den mit 15.000 Euro dotierten Preis der Stiftung „Lebendige Stadt“. Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass es der Stadt gelungen sei, mit einfachen Mitteln Kinder zum Spielen einzuladen.

Prof. Meyer
Prof. Meyer, Evangelische Fachhochschule Darmstadt

Doch was genau heißt das, eine „bespielbare Stadt“ zu sein? Dazu haben wir Professor Bernhard Meyer, Mitinitiator des Projektes, befragt. Er arbeitet an der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt und beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit Spielräumen für Kinder und Jugendliche.

Frage: Herr Professor Meyer, von Ihnen stammt die Idee, Griesheim „bespielbar“ zu machen. Was genau können wir uns darunter vorstellen?

Prof. Meyer: Auf einer Strecke von etwa 25 Kilometern mitten in Griesheim haben wir auf den Fußwegen nach Flächen gesucht, die neben dem eigentlichen Gehweg, Raum zum Spielen geben. Letztendlich konnten an 101 Stellen Objekte im Straßenraum aufgestellt werden – Punkte im Pflaster, blaue Hüpfer, Balken usw. – die verschiedenste Spielmöglichkeiten bieten.

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Teil III: ALTERSGERECHTE SPIELPLÄTZE

In Teil I und II unserer BLOG-Serie ging es um die Sicherheit auf Spielplätzen und um den perfekten Spielplatz. Heute im dritten Teil wollen wir herausfinden, welche Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen bei der Planung von Spielflächen berücksichtigt werden sollten und warum. Uwe Lersch, Spielflächenplaner beim dänischen Spielgeräteentwickler und –produzenten Kompan, steht Rede und Antwort.

Spielschiff
Schiff und Meer passen gut zusammen- dieses Spielschiff wurde für jüngere Kinder konzipiert. Foto: Spielplatztreff
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TEIL II: DER PERFEKTE SPIELPLATZ

Im ersten Teil unserer BLOG-Serie haben wir uns mit der Sicherheit auf Spielplätzen beschäftigt. Heute versuchen wir herauszufinden, wie „der“ perfekte Spielplatz aussieht. Uwe Lersch, Spielflächenplaner beim dänischen Spielgeräteentwickler und –produzenten Kompan, hat sich auch dieses Mal wieder Zeit genommen, unsere Fragen zu beantworten. 

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