„SICHERHEIT IST UNSER OBERSTES GEBOT“

Der Gesamteindruck zählt

Überraschenderweise beginnt der Spielplatz-Prüfer seinen Rundgang ähnlich wie wir das als Eltern tun würden. Er schaut sich zunächst einmal auf dem Spielplatz um, denn auch der Gesamteindruck zählt, um die Sicherheit eines Spielplatzes zu bewerten. Wie sieht es vor Ort aus? Liegen Glasscherben oder Müll herum? Gibt es sichtbare Spielspuren oder wächst schon Gras im Buddelsand? Sind die Bänke in einwandfreiem Zustand, sind alle Mülleimer vorhanden?

Jedes Detail hält Michael Behmenburg in seiner Excel-Liste fest. Foto: Behmenburg

Während wir Laien bestimmt die ein oder andere Sachen übersehen würden, hält Michael Behmenburg seine Einschätzung detailliert in einer Excel-Liste fest. Für jeden Spielplätz gibt es eine solche Datei. Darin sind neben dem Feld für „Gesamteindruck“ alle Geräte des Spielplatzes aufgelistet, so dass der Spielplatzprüfer Gerät für Gerät systematisch festhalten kann, was ihm auffällt… wurde Material weggespielt, sieht man Abnutzungserscheinungen oder Beschädigungen usw..

Prüfkoffer mit Prüfkörpern. Foto: Brehmenburg

Sicherheit hat viel mit den richtigen Abständen zu tun. Für alles gibt es bestimmte Maße und bei den Untersuchungen an den Spielgeräten überprüft Michael Behmenburg, ob diese Maße eingehalten werden. Dabei geht er allerdings nicht mit Lineal und Maßband über den Platz, sondern benutzt diverse Hilfsmittel, so genannte Prüfkörper, die er in seinem großen Prüfkoffer mit dabei hat. Diese Prüfkörper sind entsprechend der europäischen Spielplatznorm genormt. Alle Spielplatzprüfer arbeiten mit diesen Prüfkörpern.

 

 

Klick auf Seite 3: Die richtigen Netz-Maße

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