TEIL IV: SPIELPLÄTZE BRAUCHEN INNOVATION

In Teil I und II unserer BLOG-Serie ging es um die Sicherheit auf Spielplätzen und um den perfekten Spielplatz. Teil III hat sich mit Altersgerechten Spielplätzen beschäftigt. Heute, im letzten Teil unserer BLOG-Serie, geht es um Innovation auf deutschen Spielplätzen.

Uwe Lersch ist Spielflächenplaner bei Kompan

Uwe Lersch ist Spielflächenplaner bei Kompan

Auch dieses Mal hat sich Uwe Lersch, Spielflächenplaner beim dänischen Spielgeräteentwickler und –produzenten Kompan, Zeit genommen, unsere Fragen zu beantworten.

 

Herr Lersch, überall finden sich die gleichen Elemente zum Klettern, Rutschen und Schaukeln. Fällt den Spielflächenplanern nichts Neues mehr ein?

Lersch: Sie haben Recht, auf sehr vielen Spielplätzen in Deutschland finden Sie die Art von Spielgeräten, wie sie auf dem Foto zu sehen ist.

Traditionelles deutsches Spielgerät

Traditionelles deutsches Spielgerät

Bei diesen Standardgeräten dominieren Auf- und Abstiege, viel Plattform und Materialien, die im Verhältnis zu den Anschaffungskosten überdimensionale Unterhaltungskosten verursachen. Die Bauweise ist erzkonservativ,  von Spielwert und Aufforderungscharakter kann man wohl kaum sprechen.

Aber es geht auch anders, wie Sie hier sehen:

 

Beispiel 2: Zeitgemäßes Aktivitätssystem mit hochwertigen Materialien (KOMPAN Elements)

 

Dieses Gerät ist das Ergebnis einer dreijährigen Entwicklungsphase, die einen siebenstelligen Investitionsaufwand verursacht hat. Bis hin zur Probeaufstellung verschiedener Lösungsansätze, anlässlich derer die Kinder beobachtet und befragt werden, sind zahlreiche Entwicklungsschritte durchlaufen worden.

Ideen sind also durchaus vorhanden. Aber derartige komplexe und kostenintensive Prozesse für die Entwicklung neuer Gerätelinien betreiben nur Referenzhersteller, deren Anteil an den Geräteherstellern jedoch verschwindend gering ist.

Meistens werden Spielflächen mit Geräten von Standardherstellern bestückt, die die  immer gleichen Spielgeräte wie Rutsche, Schaukel, Kletterturm mit Wackelbrücke etc. liefern. Prinzipiell wird für den Erwachsenenblick produziert, also für die Klientel, die entscheidet und bezahlt.

Sinn und Zweck von Spielflächen werden in unserer Gesellschaft nach wie vor unterbewertet. Dabei müssten die verantwortlichen Spielplatzbetreiber endlich erkennen, welche pädagogische Aufgabe eigentlich hinter dem Errichten von Spielplätzen steckt.

Doch die mangelnde Kinderorientierung in Deutschland verhindert Fortschritt. Nach wie vor werden unzureichende Haushaltsmittel eingestellt, die zwar den Städten und Kommunen die laufende Unterhaltung minderwertiger Spielgeräte erlauben, die jedoch keine Investitionsbudgets vorsehen. Für hochwertige und damit die Unterhaltskosten minimierende Spielgerätelösungen reicht oft das Geld nicht.

Von diesen Bedingungen profitiert die Standardproduktion – unsere Spielplätze sehen alle gleich aus und sind aus pädagogischer Sicht schlicht weg unzureichend.

 

Was sollen Spielgeräte bzw. Spielplätze denn Ihrer Meinung nach leisten?

Lersch: Die Entwicklungschancen für Kinder haben sich seit den 70er Jahren kontinuierlich verschlechtert. Die Gründe dafür liegen unter anderem in der zunehmenden Dominanz des Leistungsprinzips unserer Industrie- und Wohlstandsgesellschaft. Leistungsbereite und –fähige Menschen stehen im Vordergrund, denn nur sie können einen direkten Beitrag zur kurzfristigen Steigerung des Erfolgs einer Volkswirtschaft leisten.

Viele Kinder laufen unter diesen Umständen Gefahr, auf der Strecke zu bleiben. Sie wachsen in sozialen Brennpunkten auf, ihre Eltern sind oft überfordertet, und es fehlt an Frei- und damit Lebensräumen, in denen diese Kinder ihre mittel- und langfristigen Potenziale durch ganzheitliche Entwicklungsförderung freisetzen können.

Dem freien Spiel kommt somit eine immense Bedeutung zu. Im 20. Jahrhundert mag der Kinderspielplatz noch als Spaßveranstaltung gesehen worden sein, heute gehören Spielplätze jedoch schon eher zu den „therapeutischen Einrichtungen“. Und in dieser Funktion sollten Spielplätze ungedingt so gebaut sein, dass sie die körperlichen, kognitiven und sozialen Fähigkeiten von Kindern fördern.

Das schreibt sogar die „Spielplatznorm“ DIN 18034 vor. Diese definiert die grundlegende dreidimensionale Gestaltung des Spielraums und sieht vor, entsprechend geeignete Spielgeräte zu platzieren. Dabei sprechen wir Spielflächenplaner von „intelligenten Spiel- und Aktivitätsflächen“. Intelligent entwickelte Spielgeräte bzw. Spielflächen zielen bewusst darauf ab, ein oder mehrere Entwicklungsschwerpunkte der Altersklassen-Zielgruppe nachhaltig zu fördern.

Ein riesiges Manko besteht übrigens in der „Auslegung“ der DIN 18034. Hier ist in erster Linie von der „naturnahen Gestaltung eines Spielraums“ für Kinder die Rede. Erst dann wird darauf hingewiesen, dass in einem solchen Raum die Platzierung von „geeigneten“ Spielgeräten vorzusehen ist. In Deutschland wird dieser Satz dann  gerne so ausgelegt, dass auch die Spielgeräte aus Holz sein müssten. Und das ist falsch, insbesondere unter dem Aspekt, dass kontrastierende Materialien einen deutlich höheren Aufforderungscharakter beinhalten.

 

Es sind also besondere Konzepte gefragt. Warum, meinen Sie, hat KOMPAN die passenden Lösungen?

Lersch: KOMPAN ist ein skandinavisches Unternehmen. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass man sich dort, wie in skandinavischen Ländern üblich, über die Bedeutung der Entwicklung nachfolgender Jahrgänge und Generationen im Klaren ist und dieser bereits bei der Ideenfindung einen hohen Stellenwert einräumt.

Weiterhin setzt KOMPAN auf eine ganz spezifische Formensprache: Bis heute dienen Gemälde und Objekte populärer Künstler der Neuzeit als Grundlage der Formensprache für Spielgeräte. Das geht zurück auf Tom Lindhardt Wills, den Gründer des Unternehmens, der als Maler und Bildhauer um die hohe Affinität von Kindern zur Kunst wusste.

Auch wird bei der Entwicklung von Spielgeräten auf ein wissenschaftlich definiertes Farbkonzept zurückgegriffen und die Reaktionen der Kinder auf Farbtöne bzw. Grundfarben und Komplementärfarben berücksichtigt. Daraus resultiert ein besonders starker Aufforderungscharakter. Bei Gerätelinien für über sechsjährige Kinder treten die Farben aufgrund des Schwerpunkts der körperlichen Ausprägung eher in den Hintergrund.

Ganz wichtig: Bei der Entwicklung neuer Spielgeräte geht es KOMPAN grundsätzlich nicht um das Bedienen von Moden oder Trends. Vielmehr ist es so, dass man die Gerätelinien optisch und haptisch ein Stück weit den aktuellen Moden und Trends, von denen Kinder umgeben sind, angleicht. So gelingt es, das Interesse der Kinder über die ihnen vertraute Ästhetik zu wecken und sie zu Spiel, Bewegung und Aktion zu motivieren.

 

Und wie wird aus einer ersten Idee dann ein reales Spielgerät?

Lersch: Ein Spielgerät entsteht bei uns, wie schon deutlich geworden, nicht spontan aus einer zufälligen Idee heraus, sondern in einem kontinuierlichen Analyse- und Entwicklungsprozess. KOMPAN ist ein Unternehmen, das in der Fachwelt bekannt dafür ist, die Entwicklung neuer Gerätelinien mit einem hohen Aufwand zu betreiben. Das erklärt auch die zum Teil höheren Anschaffunfskosten unserer Produkte, vor denen einige leider zurück schrecken. Dabei wird übersehen, dass sich diese durch die langen Standzeiten der Geräte und die verhältnismäßig geringen Unterhaltungskosten wieder relativieren.

Im KOMPAN PLAY INSTITUTE in Ringe (Dänemark) werden die kindliche Entwicklung und deren Rahmenbedingungen sowohl in Europa als auch in Übersee stetig verfolgt und ausgewertet. Daraus ergeben sich die Basisanforderungen an neue Spielgerätelinien.

Nachdem die grundsätzliche Ausrichtung bestimmt wurde, geht es um die Entwicklung erster Designstudien. Parallel werden geeignete Materialien sondiert. Letztendlich soll das Ergebnis immer eine näherungsweise idealisierte Symbiose aus höchstem Spielwert und Aufforderungscharakter sowie geringsten Unterhaltskosten darstellen.

Dem grundsätzlichen Design folgen zahlreiche Formenstudien, oftmals unter Beteiligung speziell für diese Entwicklung geladener wissenschaftlicher und praxisorientierter Fachleute.

Erst nach etwa 12-36 Monaten steht eine produktionsreife Entwicklungsstudie, die dann u.a. eine Praxisphase durchlaufen muss. Diverse Prototypen des neuen Spielgerätes werden dafür öffentlich aufgestellt und das Spielverhalten der Kinder genauestens unter die Lupe genommen und dokumentiert. Nach letzten Optimierungen und ausführlicher Planungsdiskussion geht die neue Gerätelinie letztendlich in die Serienproduktion.

Die auf diese Weise entwickelten Spielgeräte unterstützen nicht nur optimal die Entwicklungspotentiale von Kindern, sondern verfügen aufgrund ihrer „Sprache“ über den für öffentliche Spielflächen entscheidenden „Wiederkehrenden Spielwert“.

 

Das klingt tatsächlich nach einem enormen Aufwand. Geben Sie uns doch mal drei Beispiele für innovative Spielgeräte!

Lersch: Ja, dahinter steckt tatsächlich ein enorm hoher Aufwand. Aber der sollte, meiner Meinung nach, grundsätzlich betrieben werden, um optimale und innovative Produkte auf den Markt zu bringen. Dazu drei Beispiele…

Beispiel 1: ICON

Bei der Serie ICON handelt es sich um interaktive Spielgeräte. Kinder können digital gesteuerte Spiele an einem Spielgerät auswählen und unter höchsten Einsatz von Körper und Geist durchführen.

ICON Modell Space

ICON Modell Space

ICON Modell Space, im Vordergund die Controler-Unit

ICON Modell Space, im Vordergund die Controler-Unit

Zunächst mag es kritisch erscheinen, dass Computerspiele nun auch an Außenspielgeräten durchgeführt werden sollen. Jedoch sprechen wir auch hier nicht von Mode oder Trend, sondern von Notwendigkeiten.

Die Grundfrage ist doch: Wie bekommt man Kinder, die sich selbst überlassen sind, freiwillig dazu, den Computerbildschirm in der Wohnung auszuschalten, raus auf den Spielplatz zu gehen und sich massiv körperlich, kognitiv und sozial zu betätigen? Einfache Antwort, komplizierte Aufgabe: Indem man sie mit dem lockt, was sie begeistert: Das Computerspiel.

Hier das ICON-Spielgerät Space: Die Controllerunit befindet sich separat vor dem Gerät. Über die „Buzzer“ (Schlagschalter mit Hochleistungs-LED’s) werden die Spiele abgebildet.

Controllerunit (links) und Buzzer

Controllerunit (links) und Buzzer

Die bisherigen Ergebnisse sprechen für den hohen Entwicklungsaufwand dieser Geräteserie: Kinder, die ihrer Aussage nach unter gewöhnlichen Umständen niemals auf einen Spielplatz gehen würden, sind aufgrund dieser Spielgerätelösung nicht mehr zu bremsen. Damit erklärt sich die Intention der Geräte von selbst: Will man Kinder in Aktion bringen, muss man ihre Sprache sprechen!

Beispiel 2: BLOQX

Bei der Serie BLOQX handelt es sich um Pentagondodekaeder oder vereinfacht: Fünfeckwürfel, wobei 12 Fünfeckplatten einen Würfel ergeben. Diese werden als Solitair oder in Kombination von zwei bis sechs an- und übereinandergesetzten Elementen dargestellt. An den Platten sind Klettergriffe so positioniert, dass in der Art des Freeclimbing (Freiklettern) frei wählbare Kletterstrecken zurückgelegt werden können.

BLOQX – Dreidimensionales Klettern und Treffpunkt für Acht- bis Sechzehnjährige

BLOQX – Dreidimensionales Klettern und Treffpunkt für Acht- bis Sechzehnjährige

BLOQX – Seitenansicht

BLOQX – Seitenansicht

Diese skulpturellen Spielgeräte sind speziell für die Acht- bis sechzehnjährigen ausgelegt und berücksichtigen deshalb zahlreiche Anforderungen dieser Zielgruppe:

  • Ab etwa 10 Lebensjahren gilt es häufig als „uncool“, sich an Spielgeräten zu betätigen. Daher ist es von Vorteil, wenn die Spielsysteme für diese Altersklasse nicht an „Turm-Turm-Wackelbrücke“ erinnern, jedoch trotzdem neugierig machen und einen Leistungs- und Wettbewerbscharakter ausstrahlen.
  • Die Farbgebung ist bewusst gewählt, da die Komplementärfarben hellblau und orange deutlich auffordernd wirken.
  • Ziel der Gerätelinie ist das aktive Klettern (körperlich), das Treffen spontaner, jedoch eindeutiger Entscheidungen (kognitiv) und das gemeinsame Erlebnis in Form von Wettbewerb, Unterstützung und Motivation (sozial).
  • Im Einsatz als Element eines Jugendtreffpunkts ist das Thema der Versammlung ein ebenfalls wichtiger Faktor. Das „Abhängen“ und die gemeinsame Ruhezeit nach erfolgter Aktion oder einfach mal so ist ebenfalls ein wichtiger Faktor für das soziale Verständnis der Kinder und Jugendlichen.

Beispiel 3: StoryMakers (Geschichtenmacher)

Bei der Gerätelinie StoryMakers handelt es sich um Themen-basierende Spielgeräte für Zwei- bis Sechsjährige. Basis ist ein Grundrahmen, der ohne bauliche Veränderung an den beiden Längsseiten verschiedene Themen bzw. deren Bauteile aufnehmen kann. Zum Beispiel die Themen Dschungel (rechts auf dem Foto) und Ozean (dahinter) oder Schloss vorne und Burg hinten oder Feuerwehr vorne und „zu Hause“ hinten u.v.m.

Zusätzlich ist eine modulare Erweiterung dieses Grundrahmens und seiner Themen möglich, indem über eine Brücke oder eine Seilkletterstrecke weitere Plattformen angeschlossen werden können. Wahlweise sind dazu auch barrierefreie Elemente kombinierbar. Der Hauptrahmen besteht aus zwei Aufenthaltsebenen: Die zentrale Ebene ist Dreh- und Angelpunkt der Kletteraktivitäten, die untere Ebene beinhaltet den Versammlungs- und Rückzugsbereich eines Spielhauses bzw. einer Spielhöhle.

Story Makers Feuerwehr-Dschungel mit Seilkletterbrücke und barrierefreiem Anbauturm, unten der barrierefreie Zugang des Anbauelements.

Story Makers Feuerwehr-Dschungel mit Seilkletterbrücke und barrierefreiem Anbauturm

Bild10_400

Story Makers Feuerwehr-Dschungel mit barrierefreiem Zugang des Anbauelements

Intention dieser Serie ist es, alle drei genannten Entwicklungsfaktoren gemeinsam zu fördern. Über variable Kletterherausforderungen werden die motorischen Kompetenzen geschult, die Themen motivieren zum gemeinsamen Fantasie-basierenden Spiel, wobei die Vorgaben eben auch nur Vorgaben sind und von den Kindern beliebig variiert werden: So kann ein Ozeandampfer in der nächsten Minute auch ein Raumschiff sein.

Auch hier spielen Materialauswahl und Kostensicherheit eine gleichwertige Rolle. UV-resistente hochmolekulare Polyetylene und galvanisierte und nichtrostende Stahlprofile gewährleisten in Verbindung mit hochwertigen Hölzern und weiteren technischen Kunststoffen Standzeiten jenseits der 15 Jahre. Denn es soll ja nun auch nicht so sein, dass überhaupt kein Holz mehr zum Einsatz kommt. Doch geeignet muss es sein.

Dazu abschließend ein versöhnliches Beispiel für eine Lösung, die denen der Metall- und Kunststoffkomponenten durchaus gerecht wird:

"Baumhaus" (KOMPAN Xpedition)

„Baumhaus“ (KOMPAN Xpedition)

Bei diesem Spielhaus für Kinder bis zum vierten Lebensjahr kommen äußerst hochwertige Harthölzer zum Einsatz, die der Kontrolle des Weltforstrates (FSC) unterliegen. Diese Holzarten besitzen aufgrund ihrer hohen Verwitterungsresistenz gegen klimatische und mikrobielle Einflüsse die Haltbarkeitsklasse A1. Daher auch die hier erkennbare Verankerung direkt im Boden ohne Stahlauflager. Dazu gesellen sich geeignete Metalle und Kunststoffe sowie hochwertige Seiltechnik, womit sich eine aufforderungsstarke Spielgerätelösung präsentiert, die trotz Verwendung von Holz langfristige Kostensicherheit schafft.

Mein Resümee: Spielgeräteentwicklungen müssen den wachsenden Defiziten der Kinder entgegenwirken. In der heutigen Zeit hat der Spielplatz eine insgesamt therapeutische Aufgabe. Hohe Aufforderungsmomente und weitreichende variable Spielwerte müssen sich mit überschaubaren Unterhaltungskosten kombinieren, um für die öffentliche Hand in Zukunft zu einer festen Größe heranzuwachsen.

Damit endet unsere vierteilige Blog-Serie. Wir bedanken uns vielmals bei Uwe Lersch, für diese äußerst interessanten Einblicke. Wir nehmen eine Menge Denkanstöße mit und hoffen, euch geht das genauso.

Noch eine letzte Bemerkung: Uwe Lersch hat hier als Mitarbeiter von Kompan seine Sicht der Dinge dargestellt. Mit Sicherheit gibt es andere Referenzhersteller, die ähnlich innovative Arbeit leisten.

Mehr lesen:
Teil I: SICHERHEIT GEHT VOR!
Teil II: DER PERFEKTE SPIELPLATZ
Teil III: ALTERSGERECHTE SPIELPLÄTZE

Dieser Beitrag wurde unter Besondere Spielplätze abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

13 Antworten auf TEIL IV: SPIELPLÄTZE BRAUCHEN INNOVATION

  1. Bettina Bettina sagt:

    Hallo gashi,

    das klingt ja ziemlich trostlos, was du schreibst! 🙁
    Ein Recht auf einen neuen Spielplatz, denke ich, habt ihr eher nicht. Trotzdem lohnt sich das Nachfragen. Deshalb schau doch mal, ob du auf dem Spielplatz-Schild, das eigentlich auf jedem Spielplatz vorhanden sein müsste, eine Telefonnummer steht bzw. ein Name oder eine Firma, die für den Bau eures Spielplatzes zuständig ist. Dann kannst du bestimmt über das Internet die richtigen Ansprechpartner / Telefonnummern herausfinden. Toi, toi, toi!

  2. gashi sagt:

    sehr geehrte herr lersch

    Wo ich wohne haben wir in unsere hochhaus fast 20 kinder und in unsere spielplatz sind nur die geräte wo die vor 40 jahre gebaut haben in unsere spielplatzt mussten paar mal kinder in krankenhaus bringen wegen verletzungen aller geräte sind von alter stahl gebaut. Wo konnen wir eine beschwerde einlegen und ob wir recht haben fur eine neuer spielplatz mfg Gashi

  3. TUH sagt:

    Sehr geehrte Frau Schilling,

    gerne werde ich verschiedene Hersteller ansprechen, ob Interesse an einer Präsentation
    in diesem Forum besteht , um den Horizont auch für andere Eltern und Zielgruppen , über
    die Kompan Sichtweise des Herrn Lersch hinaus , zu erweitern.

    mfG
    TUH

  4. Uwe Lersch sagt:

    Hallo Herr Zobel,

    eine Messeteilnahme macht Sinn, wenn es Neues zu präsentieren gibt. Wir haben mit BLOQX und ICON in 2009 unsere aktuellen Linien vorgestellt.
    Fachgespräche führen wir vorzugsweise direkt am Ort des Geschehens. Eine Messe ohne Neuheiten mutiert zum Feiztanz. Daran möchten wir uns nicht beteiligen.
    Gerne berichte ich Ihnen direkt über unsere Lösungen. Melden Sie sich gerne unter uwe.lersch@kompan.com. Beste Grüße ul

  5. Bettina sagt:

    Hallo TUH,

    Sie haben ja bestimmt meinen letzten Satz in diesem Artikel gelesen: „Uwe Lersch hat hier als Mitarbeiter von Kompan seine Sicht der Dinge dargestellt. Mit Sicherheit gibt es andere Referenzhersteller, die ähnlich innovative Arbeit leisten.“ Sie sprechen offensichtlich genau diese Beispiele an. Wenn Sie mögen, schreiben Sie gerne einen Beitrag, in dem Sie die kurz skizzierten Beispiele der anderen Firmen erläutern, am besten mit Foto. Dann können auch die Eltern und andere nicht Fachleute damit etwas anfangen und unser aller Horizont erweitert sich. Interesse?

    Grüße,
    Bettina Schilling

  6. TUH sagt:

    Sehr geehrte Frau Schilling

    zunächst müssen wir 2 Dinge trennen.
    Zum einen das Thema Sicherheit, dass alle Spielplätze unabhänig von dem Hersteller
    betrifft und zum zweiten das Thema Innovationen.

    Das Thema SIcherheit muss aus meiner Sicht unabhänig von Hersteller etc betrachtet und beurteilt werden. Links auf die Seite eines Herstellers haben hierbei nichts zu suchen.
    Das wäre so als würde Stiftung Warentest einen Link auf nur eine Seite eines getesteten Herstellers schalten. Wo bleibt da die Unabhänige objektive Betrachtungsweise.

    Das Thema Innovation umfasst viele Gesichtspunkte:

    Sie haben nach anderen Produkten gefrag.

    Nehmen wir die Firma Kaiser un Kühne mit Ihrem äussertst innovativen Wasserspiel als ein Beispiel. Unerreicht in der Branche.

    Lappset und Eibe sind mit verschiedenen Sytemen , die das Thema Computer auf dem Spielplatz behandeln vertreten. Teilweise mit sehr innovativen Ansätzen.

    Nehmen wir die Firma Eibe die analog zu der storymaker Linie ,hervorragende thematisierte Geräte anbietet. Obendrein in einem natur Werkstoff der Habtik nichts zu wünschen übrig lässt und den Kleinkindern sehr entgegenkommt.

    Nehmen wir die Firma HAGS die z Bsp mit ihrem Agito System optimal auf motorische Defizite der Kinder eingeht.

    Nehmen wir die ganzen Design Innovationen die in den letzten Jahren erfolgreich aus dem Bereich naturnahes Spielen wie z Bsp die Firma SIK oder Spielart etc entstanden sind und mittlerweile deutliche Akzente setzen.

    All diese Firmen und Produkte wären es mindestens genauso Wert diskutiert und vorgestellt zu werden, wenn man ein „offenes “ Forum bilden möchte.

    mfg

    TUH

  7. Ralf Zobel sagt:

    Sehr geehrter Herr Lersch,

    als interessierter Planer habe ich die Messe GALABAU, als Europas größte Messe , unter anderem auch für Spielgeräte besucht, um mich über Neuheiten / Innovationen zu informieren.
    Es waren einige interessante Ansätze von In- und Ausländischen Herstellern, übrigens auch aus Asien, dort ausgestellt.
    Richtige Neuheiten konnte ich aber nicht entdecken, ausser der Tendenz zu den Naturnahen Spielgeräten aus Robinie, sowie Kletterfelsen und einem inflatorischem Angebot für Senioren Fitness-Geräten

    Ihre Firma Kompan war gar nicht erst anwesend.

    Fehlt es an neuen Ideen?
    In welche Richtung gehen die Hersteller?

    Gruß
    Ralf Z.

  8. Bettina sagt:

    Hallo TUH,

    danke für Ihren Kommentar. Sie können mit Ihrer Kritik gerne konkreter werden, damit ich weiß, was genau Sie meinen. Gerne bringen Sie Gegenbeispiele, Ergänzungen, beteiligen Sie sich an der Diskussion. Das ist unbedingt gewünscht.

    Abgesehen davon, denke ich allerdings, dass die Mehrzahl der Leser erkennt, dass es im Kern der Sache, darum geht, innovativ zu denken und bei den Bedürfnissen der Kinder anzusetzen, um von den immer gleichen Gerätestandards wegzukommen. Untermauert wird dies mit den Gerätebeispielen eines Herstellers, da haben Sie Recht. Aber wenn Sie ähnlich fortschrittliche Geräte kennen. Dann raus mit der Sprache 😉

    Viele Grüße,
    Bettina Schilling

  9. TUH sagt:

    Die Thematik und der Inhalt sind absolut interessant.

    Allerdings wir hier nicht mit der erforderlichen objektiven Neutralität gearbeitet. Dies
    erscheint eher wie eine Verkaufsveranstaltung und bekommt somit natürlich einen sehr faden Beigeschmack.

    Schade dass der Initiator es nicht schafft die notwendige Distanz zu seinen kommerziellen Interessen zu wahren, speziell wenn es um das Thema „Sicherheit der Kinder“ geht.

    Gruß TUH

  10. MB sagt:

    Hallo Herr Lersch
    natürlich finde ich diese Seite sehr informativ und freue mich immer, wenn ich zum Thema Spielplätze und deren Sicherheit im Netz einiges finde. Einen bitteren Nachgeschmack habe ich immer nur, wenn auf kommerzielle Weise Berichte über gute Spielangebote berichtet werden.
    Ich habe einige Kontakte zu Spielgerätehersteller und kann mich nur positiv äußern weil ich natürlich auch von den Leuten einige Erfahrungen mitnehme.
    Ich möchte als zertifizierter Spielplatzsachkundiger bei einer Komune in NRW aber viel mehr über Spielplatzsicherheit erfahren und würde mir wünschen, daß sich alle Interressierten zum Thema Spielplatzsicherheit hier im Blog austauschen.
    Weiter gutes gelingen
    wünscht MB

  11. Uwe Lersch sagt:

    Hallo MB,

    Zielgruppen für unser Unternehmen sind öffentlich-rechtliche Körperschaften, Wohnungsbau und die kirchlichen und caritativen Einrichtungen. Die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dort zu 90 % über die Angebotspalette innerhalb der deutschen Spielgerätelandschaft informiert. Da Spielflächen überwiegend im Dialog zwischen diesen Instanzen geplant oder überarbeitet werden, hat wohl keine Unternehmenssparte einen so geringen „Werbebedarf“ wie diese Sparte. Mir ist ganz bestimmt nicht daran gelegen, hier eine Werbeveranstaltung abzubilden, sondern aufgrund der allergrößten Defizite im Spielgerätebereich in Deutschland sind diese Beispiele notwendig, um zu zeigen, wo die Abgrenzungen zum preußischen Turm-Turm-Wackelbrücke-Drama liegen. Und was glauben Sie, wie sich Mitbewerber anstellen, wenn man sie neutral und wertungsfrei um Bildmaterial bittet?

    Herzliche Grüße Uwe Lersch

  12. Keine Sorge, wenn Sie den Artikel mal komplett lesen, werden Sie feststellen, dass er eine ganze Menge an Informationen enthält. Zumal ich mich mit Uwe Lersch bereits in Teil 1-3 dieser Blog-Serie (siehe Links unter dem Artikel) bereits sehr ausführlich über verschiedenste Aspekte der Spielplatz-Thematik unterhalten habe.

    Es ist doch zu kurz gedacht, einen Artikel als „Werbung“ abzustempeln nur weil eine Firma, die offensichtlich durchdachte und innovative Spielgeräte herstellt, die Gelegenheit bekommt, diese beispielhaft vorzustellen. Falls Sie von ähnlich innovativen Ansätzen erzählen können, sind Sie gerne eingeladen, unseren Blog dafür zu nutzen. Leider gibt es da nicht so viel auf dem deutschen Markt. Wobei wir wieder bei der Anfangsfrage aus dem Artikel wären, warum sich Spielplätze oft zum Verwechseln ähnlich sehen… Die Gründe dafür hat Herr Lersch ja versucht, dazustellen.

  13. MB sagt:

    Werbung oder was???
    Diese Seite sollte informieren und nicht werben!!! Schade…
    Gruß MB

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.