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10 ERKENNTNISSE ZUM WELTSPIELTAG

Spielplatz in Neubrandenburg, Foto: Spielplatztreff-User Thomas Pätzold

10) Übervorsichtige Eltern schränken den Erfahrungshorizont ihrer Kinder ein

Annette Kuhlig, Mitarbeiterin der Abteilung Prävention der Berliner Unfallkasse, sagt:

„Eltern sind oft viel zu schnell dabei, ihr Kind zu beschützen. Das ist aber kein sinnvoller Schutz. Wenn übervorsichtige Eltern aus Angst vor Verletzungen, kaum noch was zulassen, werden Kinder in ihren Möglichkeiten ausgebremst. Ständig stehen Kinder unter Aufsicht und ständig wird kontrolliert, was sie machen. Wenn sie mal versuchen, eine Rutsche verkehrt herum hochzulaufen, dann wird gleich schon wieder eingeschritten.Damit nimmt man Kindern nicht nur eigene Erfahrungen, sondern auch eigene Erfolge. Es ist für Kinder wichtig zu merken, was sie können und was sie noch nicht können, um sich weiter zu entwickeln und die eigenen Ängste zu überwinden. Die Kinder immer zu warnen: „Pass auf, renn’ nicht so schnell!“ und sie aufzufangen bevor sie fallen, ist, aus unserer Sicht, eher kontraproduktiv.“ (weiter)

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Kinder haben ein Recht auf eigene Spielerfahrungen
Kinder haben ein Recht auf eigene Spielerfahrungen – inklusive Schrammen

 

Der Weltspieltag 2014 wird deutschlandweit zum siebten Mal ausgerichtet. Zum Weltspieltag sind Schulen und Kindergärten, öffentliche Einrichtungen, Vereine und Nachbarschaftsinitiativen aufgerufen, in ihrer Stadt oder Gemeinde eine witzige, beispielgebende und öffentlichkeitswirksame Spielaktion durchzuführen. 

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Spielplatz-Engagement Spielplatz-Zeit