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Schlagwort: Weltspieltag

SPIELEN AUF DEM SPIELPLATZ BILDET

Am 28. Mai 2013 ist Weltspieltag. An diesem Aktionstag sind auch Eltern aufgerufen, sich bewusst Zeit für ihre Kinder zu nehmen und mit ihnen zu spielen – denn spielen macht nicht nur Spaß, sondern „Spielen bildet“. Ein Gespräch mit Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerks und Initiator des Weltspieltages, über Spielplätze als Bildungsorte, langweilige Rutschen als Experimentierfeld und über den schwierigen Weg, die Qualität von Spielplätzen zu verbessern.

Ein Kommentar

GEMEINSAM SPIELEN – ÜBERALL

Am Pfingsmontag, den 28. Mai 2012, findet der Weltspieltag bereits zum fünften Mal statt. Dieses Jahr unter dem Motto: „Gemeinsam spielen“. Mit bundesweiten Spielaktionen soll das „Recht auf Spiel“ gestärkt und spielende Kinder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden.

 

Überall lässt sich gemeinsam spielen

Kinder spielen natürlich nicht nur am Weltspieltag und nicht nur auf Spielplätzen. Kinder spielen „jederzeit, mit allem und überall“. So hat es Günter Beltzig in unserem Interview „Der Spielplatz ist ein Luxusartikel“  formuliert. Welche eigenen „Spielorte“ sich Kinder suchen, beobachtete Dr. Darijana Hahn-Lotzing, Kulturwissenschaftlerin aus Hamburg,  und stellte uns Fotos von diesen „Spielorten“ zur Verfügung. Vielen Dank!

Dr. Darijana Hahn-Lotzing hat zum Thema Spielplätze ihre Doktorarbeit geschrieben: „Spuren im Sand – oder: Der Kinderspielplatz als Indikator der Gesellschaft.“
Als Gastautorin publizierte sie diese zwei spannenden Artikel in unserem Blog: Wie erleben Eltern ihren Spielplatzbesuch? und Der Spielplatz als Bühne.


Viel Spaß beim Entdecken der „Spielorte“!
Vielleicht werden ja auch Erinnerungen an deine eigene Kindheit wach?

Hangeln am Fahrradständer, Foto: Hahn-Lotzing
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WELTSPIELTAG: ELTERN SIND DIE STÄRKSTE LOBBY

Am 28. Mai 2011 ist Weltspieltag. Dieses Jahr lautet das Motto: „Spielorte neu entdecken!“

Holger Hofmann, Deutsches Kinderhilfswerk

Holger Hofmann vom Deutschen Kinderhilfswerk und Initiator des Weltspieltages erzählt, warum es wichtig ist, uns Spielorte bewusst zu machen, warum Naturerfahrungen nicht zu kurz kommen dürfen und warum ein Umdenken in der Gesellschaft und bei uns selbst notwendig ist, um die Lobby spielender Kinder zu stärken.

 

Herr Hofmann, warum ist es wichtig, Spielorte neu zu entdecken?

Hofmann: Wir müssen doch leider feststellen, der Freiraum, der Kindern und Jugendlichen für „freies Spiel und Bewegung“ zur Verfügung steht, nimmt stetig ab. Viele Aktivitäten finden nur noch im pädagogisch betreuten Rahmen statt.

Deshalb wollen wir mit dem Weltspieltag deutlich machen, dass es eine Vielfalt an Spielorten gibt, die nicht immer offensichtlich sind. Es gibt mehr als die ausgewiesenen Spielplätze oder den häuslichen Computer. Kinder haben auch heute Orte draußen, die sie anregen und es wäre das Ziel, diese zu benennen, kenntlich zu machen und weiterzuentwickeln.

Prinzipiell gilt: Wir als Erwachsene wollen uns nicht anmaßen, zu sagen, wir wissen, welche Orte für Kinder attraktiv sind. Wir gehen zwar davon aus, dass es Orte gibt, die wir aus unserer eigenen Kindheit kennen, die auch heute noch einen Stellenwert für Kinder haben müssten. Aber wissen, ob das für Kinder attraktiv ist, tun nur die Kinder selbst.

 

 

Welche Spielorte sind attraktiv für Kinder und Jugendliche?

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