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Schlagwort: Spielplatzpaten

WIR SIND VERNÜNFTIG KÄMPFERISCH

In Zeiten knapper Kassen sieht es düster aus auf vielen Spielplätzen. Obwohl Kommunen offensiv um Familien werben und in punkto Familienfreundlichkeit die Nase ganz weit vorne haben möchten, steht das Thema Spielplätze leider oft ziemlich weit hinten auf der Prioritätenliste. So reichen die Spielplatz-Budgets gerade noch dafür aus, den Bestand an Spielplätzen zu halten, abmontierte Spielgeräte können aus Geldmangel allerdings oft schon nicht mehr ersetzt werden und an Spielplatzneubau ist vielerorts gleich gar nicht zu denken.

Vera Breuer, Kinder- und Jugendbüro in Moers

Moers zählt zu den wenigen Kommunen, die es trotz schwieriger Haushaltslage schaffen, kontinuierlich Spielplätze zu erneuern, zu verbessern und auszubauen. Woran liegt das? Wir haben bei Vera Breuer, Leiterin des Kinder- und Jugendbüros der Stadt Moers und dort verantwortlich für die Spielplätze, nachgefragt.

 

Frau Breuer, was machen Sie besser als Ihre Kolleginnen und Kollegen in anderen Kommunen?

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ABENTEUERSPIELPLÄTZE FÖRDERN SELBSTSTÄNDIGKEIT

Der ABA Fachverband Nordrhein Westfalen setzt sich seit nun mehr 40 Jahren für Abenteuerspielplätze und Offene Kinder- und Jugendarbeit in Nordrhein Westfalen ein. Rainer Deimel, Referent für Bildung- und Öffentlichkeitsarbeit beim ABA Fachverband und dort als Geschäftsführer zuständig für die inhaltliche Arbeit, über die Bedeutung und die Chancen von Abenteuerspielplätzen.

Auf dem Abenteuerspielplatz Friedrich-Wilhelms-Hütte e.V. in Troisdorf ist immer was los. Foto: ASP Friedrich-Wilhelms-Hütte e.V.

 

Rainer, warum sind Abenteuerspielplätze so wichtig?

Rainer Deimel, seit 25 Jahren beim ABA Fachverband

Deimel: Aktuell finde ich, dass Abenteuerspielplätze heute wichtiger sind als je zuvor, was man vor dem Hintergrund gesellschaftlichen Wandels sehen muss: immer weniger Spielmöglichkeiten im Freien, Änderungen im Familienleben usw. Für mich ist es nach wie vor ein wichtiges Ziel, den Appell der Bundesregierung im 10. Kinder- und Jugendbericht (1998), „Abenteuerspielplätze flächendeckend zu verstärken“, umzusetzen.

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ES IST TOLL, BEREICHERND UND NICHT VIEL ARBEIT

Ingvill C. Mochmann, Spielplatzpatin

Frau Ingvill C. Mochmann, Sozialwissenschaftlerin  und Mutter dreier Kinder, ist seit 2005 Spielplatzpatin eines Kölner Spielplatzes. Mit viel Enthusiasmus und Engagement hat Sie es in dieser Zeit geschafft, „ihrem“ Spielplatz neues Leben einzuhauchen. Erst vor wenigen Tagen wurde das neue Elfenhaus eingeweiht. Ein Grund für uns, mal genauer nachzufragen.

 

Frau Mochmann, warum sind Sie Spielplatzpatin geworden?

Mochmann: Wir haben uns schon vorher ein bisschen um den Spielplatz gekümmert, auch, weil wir direkt gegenüber wohnen. Wir haben immer mal wieder das Grünflächenamt angerufen und Bescheid gesagt, da musste was an den Bäumen gemacht werden oder eine Sitzbank war völlig morsch. Als dann aus Sicherheitsgründen eine von den zwei Schaukelwippen abgebaut wurde und danach noch das einzige Klettergerät, habe ich gedacht, so kann’s nicht weitergehen!

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RADELNDE SPIELPLATZ-SCOUTS AUF ERFOLGSKURS

Günther Serafin, verantwortlich für die Spielplatz-Scouts in Monheim am Rhein

In Monheim am Rhein radeln Scouts regelmäßig über die Spielplätze der Stadt und pflegen so den engen Austausch mit den Einwohnern. Ein Erfolgskonzept? Wir haben nachgefragt…


Herr Serafin, welche Aufgaben haben die Spielplatz-Scouts in Monheim?

Serafin: Die Scouts kümmern sich in erster Linie vor Ort um die Belange der Bürgerinnen und Bürger und um das soziale Miteinander auf den Spielplätzen.

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