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Schlagwort: Spielplatzpaten

DER SPIELHÜGEL IST UNSER!

Spielplätze sind in Geldnot. Auch deshalb setzen immer mehr Städte und Kommunen auf ehrenamtliche Spielplatzpaten. Diese engagieren sich vor Ort für „ihren“ Spielplatz und erreichen, zum Teil mit außergewöhnlichen Mitteln, eine ganze Menge.

Beate Popig Spielplatzpatin in Köln

Beate Popig ist seit sieben Jahren Spielplatzpatin auf dem Spielplatz Rathenauplatz in Köln. Als ausgebildete Kindergärtnerin arbeitet sie zur Zeit als Tagesmutter. Bereits seit 17 Jahren engagiert sie sich ehrenamtlich. Lange Jahre war Beate Popig u. a. Vorsitzende des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club) in Köln.

Die Idee, Spielplatzpatin zu werden, kam ihr spontan, als sie eine Werbeanzeige dafür in der Kölner U-Bahn sah. Wir haben Beate Popig auf „ihrem“ Spielplatz getroffen.

 

Frau Popig, was gefällt Ihnen an „Ihrem“ Spielplatz besonders gut?

Popig: Ich finde es schön, dass der Spielplatz mitten in der Stadt in einer so tollen großzügig gestalteten, grünen Anlage installiert ist und dass sich hier alle Altergruppen treffen können. Schön finde ich auch, dass

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WIR SIND VERNÜNFTIG KÄMPFERISCH

In Zeiten knapper Kassen sieht es düster aus auf vielen Spielplätzen. Obwohl Kommunen offensiv um Familien werben und in punkto Familienfreundlichkeit die Nase ganz weit vorne haben möchten, steht das Thema Spielplätze leider oft ziemlich weit hinten auf der Prioritätenliste. So reichen die Spielplatz-Budgets gerade noch dafür aus, den Bestand an Spielplätzen zu halten, abmontierte Spielgeräte können aus Geldmangel allerdings oft schon nicht mehr ersetzt werden und an Spielplatzneubau ist vielerorts gleich gar nicht zu denken.

Vera Breuer, Kinder- und Jugendbüro in Moers

Moers zählt zu den wenigen Kommunen, die es trotz schwieriger Haushaltslage schaffen, kontinuierlich Spielplätze zu erneuern, zu verbessern und auszubauen. Woran liegt das? Wir haben bei Vera Breuer, Leiterin des Kinder- und Jugendbüros der Stadt Moers und dort verantwortlich für die Spielplätze, nachgefragt.

 

Frau Breuer, was machen Sie besser als Ihre Kolleginnen und Kollegen in anderen Kommunen?

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ES IST TOLL, BEREICHERND UND NICHT VIEL ARBEIT

Ingvill C. Mochmann, Spielplatzpatin

Frau Ingvill C. Mochmann, Sozialwissenschaftlerin  und Mutter dreier Kinder, ist seit 2005 Spielplatzpatin eines Kölner Spielplatzes. Mit viel Enthusiasmus und Engagement hat Sie es in dieser Zeit geschafft, „ihrem“ Spielplatz neues Leben einzuhauchen. Erst vor wenigen Tagen wurde das neue Elfenhaus eingeweiht. Ein Grund für uns, mal genauer nachzufragen.

 

Frau Mochmann, warum sind Sie Spielplatzpatin geworden?

Mochmann: Wir haben uns schon vorher ein bisschen um den Spielplatz gekümmert, auch, weil wir direkt gegenüber wohnen. Wir haben immer mal wieder das Grünflächenamt angerufen und Bescheid gesagt, da musste was an den Bäumen gemacht werden oder eine Sitzbank war völlig morsch. Als dann aus Sicherheitsgründen eine von den zwei Schaukelwippen abgebaut wurde und danach noch das einzige Klettergerät, habe ich gedacht, so kann’s nicht weitergehen!

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RADELNDE SPIELPLATZ-SCOUTS AUF ERFOLGSKURS

Günther Serafin, verantwortlich für die Spielplatz-Scouts in Monheim am Rhein

In Monheim am Rhein radeln Scouts regelmäßig über die Spielplätze der Stadt und pflegen so den engen Austausch mit den Einwohnern. Ein Erfolgskonzept? Wir haben nachgefragt…


Herr Serafin, welche Aufgaben haben die Spielplatz-Scouts in Monheim?

Serafin: Die Scouts kümmern sich in erster Linie vor Ort um die Belange der Bürgerinnen und Bürger und um das soziale Miteinander auf den Spielplätzen.

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