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Schlagwort: Mobilität

„NACH KURZER ZEIT ENTDECKEN ALLE KINDER WIEDER IHREN KÖRPER“

Seit 16 Jahren fährt das Spielmobil in Hilden – eine Erfolgsgeschichte! Mike Dörflinger, Diplom-Sozialpädagoge bei der Stadt Hilden, ist von Beginn an mit viel Herzblut dabei. Wir haben nachgefragt…

Das Spielmobil Hilden ist seit 16 Jahren in den Stadtteilen unterwegs. Foto: Jugendförderung Hilden -md
Das Spielmobil Hilden ist seit 16 Jahren in den Stadtteilen unterwegs. Foto: Jugendförderung Hilden -md

 

Herr Dörflinger, das Spielmobil ist Ihr “Baby”. Würden Sie sagen, Ihre emotionale Verbundenheit zu diesem Projekt ist Teil des Erfolgs?

Dörflinger:  Menschen, die im sozialen Bereich tätig sind, werden mir zustimmen, wenn ich sage, dass es ohne das

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GEMEINSAM, INTENSIV, BEWEGT SPIELEN

Ein paar große Kästen mit Löchern, Bretter, Balken und Rundhölzer, kombiniert mit Seilen, Rohren, Schläuchen und Decken. Fertig ist die Bewegungsbaustelle – ein „Spielplatz“ ganz anderer Art, der Kinder zum gemeinsamen, intensiven und bewegten Spielen anregt. Eine tolle Idee, die wir euch deshalb hier vorstellen.

 

Das Konzept ist genial einfach – einfach genial

Die Bewegungsbaustelle besteht aus einfachen Holzbauteilen (Kästen, Balken, Bretter), die wie überdimensionale Bauklötzer zusammensetzbar sind. Die Kinder entwickeln, konstruieren und erproben damit Spiel- und Bewegungsräume, die immer wieder umgebaut werden können und Anreize für Gleichgewichtserfahrungen bieten.

Bewegungsbaustelle - Ballkampf
Ballspiele auf der Bewegungsbaustelle. Foto: Riegger, berlinbewegt e.V.

Die Balken, Kisten und Bretter sind so schwer, dass die Kinder miteinander agieren und sich absprechen müssen, um

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FÜR NIX GIBT’S NIX

„Auf den meisten Spielplätzen lernen Kinder sich nicht vorzudrängeln, sondern brav zu warten, bis jemand etwas zu Ende gemacht hat.“ Ärgert sich Angelika von der Beek. Das ist ihr eindeutig zu wenig und so fordert sie: Mehr Wasser und Mobilität auf Spielplätzen, damit Kinder tatsächlich profitieren.

 

Angelika von der BeekAngelika von der Beek
ist Diplom-Pädagogin,
war in Hamburg achtzehn Jahre lang Fachberaterin für Kitas und hat Kindergärten bei der Gestaltung von Spielplätzen beraten. Heute ist sie als selbstständige Fortbildnerin vor allem zum Schwerpunktthema „Krippenausbau“ tätig.

 

 

Frau von der Beek, was ärgert Sie an deutschen Spielplätzen?

Von der Beek: Es gibt tolle Spielplätze, keine Frage. Doch bei der Sanierung von Spielplätzen oder beim Neubau wird viel zu häufig nach Schema F verfahren, in Katalogen der Gerätehersteller geblättert und lieblos ein paar Spielgeräte von der Stange herausgesucht und aufgestellt. Dadurch wird es schnell langweilig.

 

Spielplatz Leuthenstraße Köln
Spielplatz Leuthenstraße in Köln, Bewertungskommentar auf spielplatztreff.de: „Standardspielgeräte sorgen für wenig Aufregung.“

Hinzu kommt, dass vielerorts Geräte aus sicherheitstechnischen Gründen abgebaut werden und weil kein Geld da ist, wird auch nichts ersetzt.

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