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Schlagwort: DIN Normen

„SICHERHEIT IST UNSER OBERSTES GEBOT“

In Moers können Kinder sicher spielen. Das ist auch ein Verdienst von Michael Behmenburg. Er ist langjähriger Spielplatzprüfer in Moers und auf dem Gebiet Spielplatz-Sicherheit ein Vollprofi. Bei einem gemeinsamen Spielplatzbesuch zeigt er mir, wie er vorgeht, um die Sicherheit auf den Spielplätzen seiner Stadt zu gewährleisten. 

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SPIELPLATZ: HÄSSLICH UND TROTZDEM GUT?

Kürzlich stieß ich im Netz auf einen Artikel, in dem es darum ging, dass eine aufgebrachte Eltern- und Anwohnerschaft eines Spielplatzes in Kerpen-Götzenkirchen über ein neues Klettergerät verärgert war und ihrem Ärger via Facebook Luft gemacht hatte. Dort war u.a. zu lesen wie „hässlich, unpraktisch und gefährlich das Ding“ sei und „total ungeeignet“. Ich wurde stutzig, denn auf dem Foto sah das Klettergerät ziemlich interessant aus. Warum sind die Eltern so aufgebracht? Wurde hier tatsächlich ein ungeeignetes Gerät aufgestellt? Das wollte ich genauer wissen und habe bei der Stadt Kerpen nachgefragt.

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Beim diesem neuen Klettergerät auf dem Spielplatz Im alten Hof scheiden sich die Geister. Foto: Stadt Kerpen

Im Gespräch mit den für Spielplätze zuständigen Mitarbeitern der Stadt Kerpen, die die neue Kletterkombination ausgesucht haben, wird ziemlich schnell klar: Die Stadt hat sich gut

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SPIELPLATZ-SICHERHEIT: „DAS HIER IST KEIN LARIFARI“

Spielplätze sollen sicher sein. Keine Frage. Doch wie sicher ist sicher? Und was tun Betreiber, um die Sicherheit zu gewährleisten? Antworten auf diese Fragen und Tipps, wie auch wir Eltern zur Spielplatz-Sicherheit beitragen können, habe ich von Dietmar Hagen, Schreinermeister und Werkstattleiter bei der Stadt Köln, erfahren.  

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Dietmar Hagen (rechts) testet mit seinem Kollegen die Spannkraft der Seilbahn.  Foto: Schilling
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„DIE UNTERSTE SPROSSE IST VIEL ZU HOCH!“

„Das haben die hier echt blöd gemacht, mit der untersten Sprosse. Die ist viel zu hoch!“ – Wir ärgern uns, wenn unsere Kinder auf die Rutsche wollen und die unterste Sprosse nicht überwinden können, weil diese vermeintlich zu hoch ist. Dass das aus Sicherheitsgründen durchaus sinnvoll ist und extra so gemacht wurde, wissen die wenigsten…

 

Spielgeräte mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden

Leitern mit Sprossen sind eine sehr gängige Aufstiegsvariante für Spielgeräte. Je nachdem für welche Altersstufe ein Spielgerät ausgelegt ist, variiert die Ausstattung des Gerätes: Eine Rutsche kann lang und steil, aber auch kurz und flach sein. Balancier-Elemente haben mal mehr, mal weniger Haltegriffe. Von Aussichtsplattformen gelangt man manchmal über Stufen wieder herunter, manchmal gibt’s aber auch nur eine Stange zum Herunterrutschen.

Dass es Spielgeräte mit niedrigen und hohen Schwierigkeitsstufen gibt, ist wichtig. Denn je nach Alter und Entwicklungsgrad brauchen Kinder

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SPIELEN BRAUCHT RISIKO

Ein Gespräch mit Peter Bechert, Spielplatzverantwortlicher des Servicebetriebes Öffentlicher Raum in Nürnberg, über die Sinnhaftigkeit von Spielplatznormen, über mehr Mut zum Risiko, über Eltern, die ihre Kinder selbst in Gefahr bringen, und über zu krumme Schaukeln.

 

Herr Bechert, sind sichere Spielplätze langweilig?

Bechert: Wenn ich mich natürlich ganz streng an die Sicherheitsnorm halte, dann kann es schon passieren, dass es langweilig wird. Aber die Sicherheitsnormen sind wichtig, um die versteckten Risiken zu vermeiden. Unsere Aufgabe ist es, mit den Sicherheitsnormen sinnvoll umzugehen und im Rahmen dessen spannende Spielangebote zu schaffen.

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