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Kategorie: Spielplatz-Gestaltung

Einen qualitativ hochwertigen Spielplatz zu gestaltet, bedeutet mehr als diesen mit Spielgeräten aus dem Katalog auszustatten.

WIR SIND VERNÜNFTIG KÄMPFERISCH

In Zeiten knapper Kassen sieht es düster aus auf vielen Spielplätzen. Obwohl Kommunen offensiv um Familien werben und in punkto Familienfreundlichkeit die Nase ganz weit vorne haben möchten, steht das Thema Spielplätze leider oft ziemlich weit hinten auf der Prioritätenliste. So reichen die Spielplatz-Budgets gerade noch dafür aus, den Bestand an Spielplätzen zu halten, abmontierte Spielgeräte können aus Geldmangel allerdings oft schon nicht mehr ersetzt werden und an Spielplatzneubau ist vielerorts gleich gar nicht zu denken.

Vera Breuer, Kinder- und Jugendbüro in Moers

Moers zählt zu den wenigen Kommunen, die es trotz schwieriger Haushaltslage schaffen, kontinuierlich Spielplätze zu erneuern, zu verbessern und auszubauen. Woran liegt das? Wir haben bei Vera Breuer, Leiterin des Kinder- und Jugendbüros der Stadt Moers und dort verantwortlich für die Spielplätze, nachgefragt.

 

Frau Breuer, was machen Sie besser als Ihre Kolleginnen und Kollegen in anderen Kommunen?

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WELTSPIELTAG: ELTERN SIND DIE STÄRKSTE LOBBY

Am 28. Mai 2011 ist Weltspieltag. Dieses Jahr lautet das Motto: „Spielorte neu entdecken!“

Holger Hofmann, Deutsches Kinderhilfswerk

Holger Hofmann vom Deutschen Kinderhilfswerk und Initiator des Weltspieltages erzählt, warum es wichtig ist, uns Spielorte bewusst zu machen, warum Naturerfahrungen nicht zu kurz kommen dürfen und warum ein Umdenken in der Gesellschaft und bei uns selbst notwendig ist, um die Lobby spielender Kinder zu stärken.

 

Herr Hofmann, warum ist es wichtig, Spielorte neu zu entdecken?

Hofmann: Wir müssen doch leider feststellen, der Freiraum, der Kindern und Jugendlichen für „freies Spiel und Bewegung“ zur Verfügung steht, nimmt stetig ab. Viele Aktivitäten finden nur noch im pädagogisch betreuten Rahmen statt.

Deshalb wollen wir mit dem Weltspieltag deutlich machen, dass es eine Vielfalt an Spielorten gibt, die nicht immer offensichtlich sind. Es gibt mehr als die ausgewiesenen Spielplätze oder den häuslichen Computer. Kinder haben auch heute Orte draußen, die sie anregen und es wäre das Ziel, diese zu benennen, kenntlich zu machen und weiterzuentwickeln.

Prinzipiell gilt: Wir als Erwachsene wollen uns nicht anmaßen, zu sagen, wir wissen, welche Orte für Kinder attraktiv sind. Wir gehen zwar davon aus, dass es Orte gibt, die wir aus unserer eigenen Kindheit kennen, die auch heute noch einen Stellenwert für Kinder haben müssten. Aber wissen, ob das für Kinder attraktiv ist, tun nur die Kinder selbst.

 

 

Welche Spielorte sind attraktiv für Kinder und Jugendliche?

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IM KAMPF GEGEN GRAFFITI

Die Sonne scheint. Endlich raus und sich mal wieder so richtig austoben. Ärgerlich nur, dass manche Spielplätze gar nicht frisch und frühlingshaft aussehen, sondern über und über mit Graffiti beschmiert sind. Was lässt sich dagegen tun?! In Köln mehr als man denkt…

Petra Kremerius
Petra Kremerius, Geschäftsstelle Kölner Anti Spray Aktion

Dort gibt es die Kölner Anti Spray Aktion (KASA), die gegen Verunreinigungen und Farbschmierereien an städtischen Objekten angekämpft. Wir haben mit Petra Kremerius, der Geschäftsstelle der KASA, gesprochen, um mehr über die Arbeit der KASA zu erfahren…

 

Frau Kremerius, welches Ziel verfolgt die KASA?

Kremerius: Die KASA ist ein Zusammenschluss von 37 Institutionen in Köln. Das wesentliche Ziel der Stadt Köln, als Mitglied der Anti Spray Aktion (KASA), besteht darin, Farbschmierereien auf allen städtischen Objekten in Köln zu reduzieren. Dazu zählen beispielsweise Bürogebäude, Schulen, Unterführungen und natürlich die städtischen Spielplätze.

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Teil III: ALTERSGERECHTE SPIELPLÄTZE

In Teil I und II unserer BLOG-Serie ging es um die Sicherheit auf Spielplätzen und um den perfekten Spielplatz. Heute im dritten Teil wollen wir herausfinden, welche Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen bei der Planung von Spielflächen berücksichtigt werden sollten und warum. Uwe Lersch, Spielflächenplaner beim dänischen Spielgeräteentwickler und –produzenten Kompan, steht Rede und Antwort.

Spielschiff
Schiff und Meer passen gut zusammen- dieses Spielschiff wurde für jüngere Kinder konzipiert. Foto: Spielplatztreff
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TEIL II: DER PERFEKTE SPIELPLATZ

Im ersten Teil unserer BLOG-Serie haben wir uns mit der Sicherheit auf Spielplätzen beschäftigt. Heute versuchen wir herauszufinden, wie „der“ perfekte Spielplatz aussieht. Uwe Lersch, Spielflächenplaner beim dänischen Spielgeräteentwickler und –produzenten Kompan, hat sich auch dieses Mal wieder Zeit genommen, unsere Fragen zu beantworten. 

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