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Kategorie: Bespielbare Stadt

GEMEINSAM SPIELEN – ÜBERALL

Am Pfingsmontag, den 28. Mai 2012, findet der Weltspieltag bereits zum fünften Mal statt. Dieses Jahr unter dem Motto: „Gemeinsam spielen“. Mit bundesweiten Spielaktionen soll das „Recht auf Spiel“ gestärkt und spielende Kinder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden.

 

Überall lässt sich gemeinsam spielen

Kinder spielen natürlich nicht nur am Weltspieltag und nicht nur auf Spielplätzen. Kinder spielen „jederzeit, mit allem und überall“. So hat es Günter Beltzig in unserem Interview „Der Spielplatz ist ein Luxusartikel“  formuliert. Welche eigenen „Spielorte“ sich Kinder suchen, beobachtete Dr. Darijana Hahn-Lotzing, Kulturwissenschaftlerin aus Hamburg,  und stellte uns Fotos von diesen „Spielorten“ zur Verfügung. Vielen Dank!

Dr. Darijana Hahn-Lotzing hat zum Thema Spielplätze ihre Doktorarbeit geschrieben: „Spuren im Sand – oder: Der Kinderspielplatz als Indikator der Gesellschaft.“
Als Gastautorin publizierte sie diese zwei spannenden Artikel in unserem Blog: Wie erleben Eltern ihren Spielplatzbesuch? und Der Spielplatz als Bühne.


Viel Spaß beim Entdecken der „Spielorte“!
Vielleicht werden ja auch Erinnerungen an deine eigene Kindheit wach?

Hangeln am Fahrradständer, Foto: Hahn-Lotzing
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DEUTSCHLANDS ERSTE „BESPIELBARE STADT“

Griesheim, die südhessische Stadt mit ihren 26.000 Einwohnern, darf sich seit Anfang September 2009 „erste bespielbare Stadt Deutschlands“ nennen.

Die Stadt setzte sich gegen 119 Bewerber durch und gewann den mit 15.000 Euro dotierten Preis der Stiftung „Lebendige Stadt“. Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass es der Stadt gelungen sei, mit einfachen Mitteln Kinder zum Spielen einzuladen.

Prof. Meyer
Prof. Meyer, Evangelische Fachhochschule Darmstadt

Doch was genau heißt das, eine „bespielbare Stadt“ zu sein? Dazu haben wir Professor Bernhard Meyer, Mitinitiator des Projektes, befragt. Er arbeitet an der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt und beschäftigt sich seit über 15 Jahren mit Spielräumen für Kinder und Jugendliche.

Frage: Herr Professor Meyer, von Ihnen stammt die Idee, Griesheim „bespielbar“ zu machen. Was genau können wir uns darunter vorstellen?

Prof. Meyer: Auf einer Strecke von etwa 25 Kilometern mitten in Griesheim haben wir auf den Fußwegen nach Flächen gesucht, die neben dem eigentlichen Gehweg, Raum zum Spielen geben. Letztendlich konnten an 101 Stellen Objekte im Straßenraum aufgestellt werden – Punkte im Pflaster, blaue Hüpfer, Balken usw. – die verschiedenste Spielmöglichkeiten bieten.

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