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Kategorie: Bespielbare Stadt

SPIELSTRASSEN MÜSSEN ENDLICH ZU SPIELSTRASSEN WERDEN!

„Unsere Straße ist zum Spielen da!“ – unter diesem Motto wird am 28. Mai der Weltspieltag gefeiert. Wie es gelingen kann, die Straße wieder als Spielort zurückzuerobern, hat uns Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerks (DKHW) und Initiator des Weltspieltages verraten.

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Die Straße könnte wieder zu einem wichtigen Spielort werden. Foto: Spielplatztreff

 

Herr Hofmann, Sie sagen: „Unsere Straße ist zum Spielen da!“ Meinen Sie, wir könnten die Zeit zurück drehen und unsere Kinder wieder auf der Straße spielen?

Hofmann: Nein, das wohl eher nicht. Aber im Grunde war ja die Straße früher

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DIE VERSCHWÖRUNG ZUR ABSCHAFFUNG DES RISIKOS

Die selbstbestimmte Entdeckerlust der Kinder in der freien Natur schwindet zusehends. Warum uns das Beunruhigen sollte und warum vor allem wir Erwachsene umdenken müssen, hat uns Dr. phil. Andreas Weber, der bekannte Buchautor, Journalist und Biologe, im Interview erzählt. 

Kinder spielen in der Natur im Park am Gleisdreieck, Foto: Irma Stopka, Stiftung Naturschutz
Kinder spielen in der Natur im Park am Gleisdreieck, Foto: Irma Stopka, Stiftung Naturschutz

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Teil 2: WIE SIEHT DER 2D SPIELPATZ AUS?

Jana Stenzel und Jonathan Sehlinger, Kommunikationsdesign-Studenten der Fachhochschule Düsseldorf, haben im Rahmen ihrer Bachelorarbeit ein Konzept für einen 2D Spielplatz entwickelt. Im Teil 1: FLINGERN WIRD BUNT – KREIDEZEIT haben sie uns erzählt, wie sie auf die Idee für ihr Projekt kamen. Heute erfahren wir, was ein 2D Spielplatz überhaupt ist…

 

Wie ging es weiter, nachdem die 10.000 Stück Kreide vermalt waren?

Stenzel und Sehlinger: Spätestens nach dieser Aktion war uns der Ort mit all seinen Eigenheiten ans Herz gewachsen. Wir haben deshalb überlegt, wie wir den Platz  nachhaltig aufwerten und bespielbar machen konnten. Genau diesen Wunsch äußerten ja auch die Kinder und Eltern nach unserem erfolgreichen „Kreidezeit“ Projekt.

Um einen eigenen Ort der Identifikation, außerhalb von gesellschaftsspezifischen Grenzen zu schaffen, haben wir zunächst mal einen eigenen Stadtteil erfunden. Flingern-Nord und Flingern-Süd gibt es schon, weshalb wir aufgrund der geografischen Lage den neuen und jüngsten Stadtteil „flingern mitte” tauften. Dieser erhält sogar Ortseingangs- und Ortsausgangsschilder. Damit ist „flingern mitte“ genau der richtige „Ort“ für unseren 2D Spielplatz.

„flingern mitte“ erhält eigene Ortsschilder, Quelle: Stenzel

 

Wie können wir uns den 2D Spielplatz vorstellen?

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Teil 1: FLINGERN WIRD BUNT – KREIDEZEIT

Jana Stenzel und Jonathan Sehlinger, beide studieren Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Düsseldorf, haben im Rahmen ihrer Bachelorarbeit ein Konzept für einen 2D Spielplatz entwickelt. Im Moment sind sie dabei, das Projekt umzusetzen – in der Wetterstraße im Düsseldorfer Stadtteil Flingern werden die ersten Pflastersteine bunt bemalt. Doch am Anfang gab’s ganz viel gesponserte Kreide

 

Wie kamen Sie auf die Idee in Flingern einen 2D Spielplatz zu konzipieren?

Stenzel und Sehlinger: Alles begann damit, dass wir bemerkten, dass in unserem nahen Umfeld in Düsseldorf-Flingern eine Spielstraße (Wetterstraße) existiert, die selten von Kindern, dafür häufiger von Alkoholikern belagert wird. Diese Spielstraße bietet zwar Potenzial und Möglichkeiten, aber kaum Ressourcen um einen gemütlichen Aufenthalt zu gewähren oder zum Innehalten einzuladen.

Wetterstraße in Düsseldorf-Flingern, Foto: Stenzel
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