„SICHERHEIT IST UNSER OBERSTES GEBOT“

Zustand der Holzpfosten

Der Holzpfosten am Reck wird freigelegt und mit dem Hammer abgeklopft. Keine Hohlgeräusche. Alles sicher! Foto: Schilling

Mit dabei bei der Hauptuntersuchung ist immer auch ein Spaten. Mit diesem legt Michael Behmenburg die einzelnen Holzpfosten an den Spielgeräten frei. Bei diesem Test geht es darum, zu checken, ob die Geräte noch sicher auf ihren Pfosten stehen.

Dafür buddelt der Sicherheitsfachmann gar nicht so tief, denn „tief im Boden, wo es immer feucht ist, passiert kaum etwas, weil durch die Sandabdeckung kein Sauerstoff hinkommt.“, erzählt mir der Sicherheitsprofi. Gefährlich hingegen ist die Stelle im Übergang zwischen trockener Luft und feuchtem Boden. „Auf dieser Höhe klopfe ich das Holz ab. Wenn es innen hohl klingt, dann deutet das auf eine faule Stelle hin.“

Um möglichst langfristig für Sicherheit zu sorgen, kommt es auch auf die Materialwahl an, betont Behmenburg: „In Moers werden fast ausschließlich Robinienhölzer in Spielgeräten verbaut. Die Robinie ist robust, trocknet schnell ab und fasert nicht so schnell, damit ist die Splittergefahr kleiner als bei anderen Holzarten.“ Außerdem stehen, wenn möglich, die Holzpfosten in Moers auf Metallfüßen und sind dadurch weniger anfällig für Fäulnis.

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