10 ERKENNTNISSE ZUM WELTSPIELTAG

Am 28. Mai ist Weltspieltag. Damit wollen das Deutsche Kinderhilfswerk und seine Partner im „Bündnis Recht auf Spiel“ darauf aufmerksam machen, dass in Deutschland die Möglichkeiten zum freien Spielen immer eingeschränkter werden. Wir alle sollen Kindern wieder mehr Raum und Zeit zum Kinderspiel einräumen, so lautet die berechtigte Forderung.

Spielplatz in Neubrandenburg, Foto: Spielplatztreff-User Thomas Pätzold

Spielplatz in Neubrandenburg, Foto: Spielplatztreff-User Thomas Pätzold


Das freie, selbstbestimmte Spiel ist tatsächlich ein knappes Gut. Heute sind Kinder unter der Woche stark fremdbestimmt. Sie lernen viele Stunden in der Schule, danach werden Hausaufgaben gemacht, es geht zum Nachhilfeunterricht, zum Fußballverein, in die Musikschule, zum Ballett und und und.

Zu wenig Zeit und Motivation für einen Spielplatz-Besuch

Oft fehlt die Zeit für regelmäßige Spielplatz-Besuche. Dabei ist der Spielplatz einer der wenigen Orte, gerade in dicht bebauten Städten, an denen Kinder kreativ, bewegungsintensiv und selbstbestimmt spielen können. Jedenfalls  im Optimalfall.

Denn in der Realität haben leider viel zu viele Spielplätze oft nur sehr wenig zu bieten. Schnell kommt Langeweile auf und die Lust von Eltern und Kindern einen Spielplatz zu besuchen, hält sich in Grenzen. Raum und Zeit zum freien Kinderspiel bleiben ungenutzt. Doch sollte sich langfristig ändern!

 

 

10 Erkenntnisse zum Weltspieltag

Wir haben für euch 10 Erkenntnisse, Gedanken und Forderungen von prominenten und nicht prominenten Fachexperten zusammengetragen, die zeigen, inwieweit sich die Spielplatz-Landschaft ändern müsste, um das gesunde Aufwachsen unserer Kinder optimaler zu fördern. Und ihr erfahrt, was wir Eltern tun können, um unseren Kindern noch mehr Freiraum zum Spielen einzuräumen. Viel Spaß beim Lesen und erhellende Gedanken!

1) Alle Spielräume müssen kenntlich gemacht werden

Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerks und Initiator des Weltspieltages, sagt:

„Kinder spielen auch an nicht offensichtlichen Spielorten. Es ist wenig hilfreich, wenn nur die Kinder wissen, dass die Mauer ihr Treffpunkt ist. Schon in der nächsten Planungsrunde kann es dann heißen, genau dort wird die Straße verbreitert, dafür steht die Mauer im Weg. Wir müssen gerade für diese nicht offensichtlichen Spielorte planerischen Umgang finden. Und wir müssen sie auch in der Stadtplanung und Stadtentwicklung erkennen und kenntlich machen.“ (weiterlesen)
 

Foto: Darijana Hahn

Foto: Darijana Hahn

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.